DNS (Domain Name System) kurz & einfach erklärt

DNS (Domain Name System) ist eine Methode um den eingegebenen Domain Namen in die dazugehörige IP-Adresse umzuwandeln. Nehmen wir als Beispiel die Homepage der Web Worker. Sie geben in die Adresszeile www.die-web-worker.de ein. Jetzt wandelt das DNS Ihre Eingabe in die dazugehörige IP-Adresse um, damit Sie den unter 89.135.101.45 (Beispiel IP-Adresse) zu findenden Server erreichen können.

Vorteile des Domain Name Systems

Durch das Domain Name System müssen sich Endnutzer also nicht die IP-Adresse der angeforderten Adresse merken, sondern können Internetadressen nur durch Eingabe der meist Sprachbasierten URL erreichen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bearbeitung von IP-Adressen relativ risikolos von statten geht. Da Internetnutzer, Webseiten nun über den unveränderten DNS-Namen erreichen, bleiben ihnen Veränderungen an der IP-Adresse verborgen.

DNS lässt sich daher gut mit postalischen Anschriften oder dem Telefonbuch vergleichen. Anstatt der Postleitzahl, der Straße oder Hausnummer verwendet das Domain Name System Top-Level Domains die wiederum in Subdomains unterteilt werden. Der Aufbau einer Internetadresse besteht also nicht mehr nur aus einer schlecht zu merkenden Zahlenkombination (IP-Adresse), sondern stellt sich nun wie folgt dar:

www.                shop.          die-web-worker.         de

{Protokoll}. {Subdomain}. {Domainname}. {Top-Level-Domain}

Auch umgekehrte Adressabfragen sind mit DNS möglich

Durch den sogenannten „reverse lookup“ ist es zudem möglich, die komplette Suchanfrage umzudrehen und den Domain Namen anhand der IP-Adresse zu bestimmen. Dies können Sie mit der Adresssuche im Telefonbuch nur anhand der Ihnen bekannten Telefonnummer vergleichen.

DNS wurde 1983 von Paul Mockapetris entwickelt, im Jahre 1985 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und stellt seitdem einen wichtigen Bestandteil für die Serverkommunikation im Internet dar.

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